auto, öffentlich

Porsche Museum Stuttgart

Fiandre-Oberflächen für eine ikonische Architektur zwischen Technologie, Geschwindigkeit und Materialität

Jahr

2016

Studio

Architects: Delugan Meissl Associated Architects (DMAA) - Curatorial concept: HG Merz

Standort

Stuttgart, Germany

Verlegte Materialien

Das Porsche Museum in Stuttgart zählt zu den bedeutendsten Beispielen zeitgenössischer Architektur im Automobilbereich. Entworfen, um die Essenz der Marke—Präzision, Dynamik und Innovation—auszudrücken, präsentiert sich das Gebäude als schwebender, leichter und technologisch beeindruckender Baukörper, der durch skulpturale Formen und reflektierende Flächen mit seinem Umfeld kommuniziert. Das Museum ist nicht nur ein Ort für historische Fahrzeuge, sondern ein immersives Erlebnis, das den stetigen Anspruch von Porsche an Leistung, Qualität und Design vermittelt.

In diesem Kontext spielt der Einsatz der Fiandre-Keramikoberflächen eine entscheidende Rolle. Sie wurden aufgrund ihrer hervorragenden technischen Eigenschaften und ihrer harmonischen Integration in das architektonische Konzept ausgewählt. In Innen- und Verbindungsbereichen eingesetzt, bieten sie Widerstandsfähigkeit, Langlebigkeit und einfache Pflege—unverzichtbar in einem stark frequentierten Museumsumfeld. Gleichzeitig verleiht ihre raffinierte Materialität den Räumen Atmosphäre und begleitet Besucher durch einen Rundgang, der technologische Strahlkraft und minimalistische Klarheit verbindet.

Die präzise Ästhetik der Keramik, kombiniert mit einem sorgfältigen Verlegebild, betont die Geometrie der Innenräume und die Bewegungsflüsse und unterstreicht die Beziehung zwischen Architektur und Geschwindigkeit—zentrale Themen des Projekts. Fiandre-Oberflächen intensivieren zudem den Dialog mit den ausgestellten Fahrzeugen, indem sie deren Linien reflektieren und ihre ikonische Präsenz durch das Zusammenspiel mit Licht hervorheben.

So entsteht ein Museum, in dem jedes Detail zur Markenidentität von Porsche beiträgt und in dem Fiandre-Oberflächen zu einem wesentlichen Bestandteil der Erfahrung werden: dezent und zugleich prägnant, technisch und zugleich emotional, funktional und zugleich ästhetisch anspruchsvoll.